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Kuckuck Der Ruf des Kuckucks passt zum Wonnemond (Cäsar Flaischlens Geburtsmonat), aber auch zu Eduard Mörike. Sein Gedicht Elfenlied ist für uns der Anlass ihm zu Ehren aus Texten aller Art ein Kuckucksnest zu bauen.
Frühlingshaft erfrischt der Kuckucksruf unseren Geist, aber er lockt uns auch mit dem Glücksversprechen ins Waldesdunkel und nicht ganz ohne Häme spielt er dann Verstecken mit uns. Da sind findige Helfer und Helferinnen gefragt. Wir beginnen natürlich mit den Kuckucksbeiträgen von Cäsar Flaischlen und hoffen auf viele weitere Kuckuckseier
(Idee: Wolfgang Kunzfeld, Ingelfingen):
Cäsar Flaischlen:
Einklang
Sing mir ein Liedchen, Mandolinchen!
Doch nicht von heut!
Sing mir ein Lied aus schönerer Zeit . .
Ein Lied von Frühlingstagen
Und von dem frohen Glauben, der
Das Herz da schwellt
Und stark und fest
Trägt und hält
Und siegen läßt . .
Der wie eine große Freunde
Heimlich hinter allem wacht,
ach und über das Gestreite
und Geneide
um und an nur lachen macht!
Sing mir ein Lied von Frühlinstagen :
Von blauem Himmel und Sonnenschein,
von rauschendem Walde auf grüner Höh,
von Tal und Halde in Blütenschnee,
von Straßen weit offen . . hallo und juchhe:
und von Mädchen am Wege
mit flatternden Bändern,
mit Rosen am Gürtel und Rosen am Hut,
von Burschen, wie man einst selber gewesen,
mit leuchtendem Auge und sorglosem Mut . . .
und ich frage den Kuckuck,
ob´s jemand gefällt:
ich hol meine Liebste
und hol meine Laute
und wir spielen ein Lied uns
und ziehn in die Welt!
Gute Nacht . .
Gute Nacht, meinsein Herzliebstelein,
wir wollen für heut uns verleidet sein!
So sonntagschön, so sommerklar,
so rosenrot der Tag auch war,
die Glocken läuten schon den Abend ein . .
gute Nacht, meinsein Herzliebstelein!
Gute Nacht, meinsein Herzliebstelein . .
der Mond guckt über den Hexenstein,
und in der Stadt und Bahn entlang
da gehn bereits die Lichter an,
und die Wiesen drüben nebeln sich ein . .
gute Nacht, meinsein Herzliebstelein!
Gute Nacht, meinsein Herzliebstelein . .
Ich bringe dich nochbis zum Waldhorn hinein
und geh dann über die Kuckuckshöh,
wo ich dein Licht im Fenster seh,
und singe mir, bis ich selber daheim:
Gute Nacht, meinsein Herzliebstelein!
Kunstrichterart
Bring ihnen was, ein Buch, ein Bild . .
etwas, das nicht im ehernen Kreise
der Geleise
ihrer Welt
sich hat und hält,
etwas, das auf seine Weise
Glauben und Gesetz sich stellt,
und besieh, wie es gefällt!
Jeder wird verstandhaft kommen
und mit Witz und Wissen prunken
oder unken
und bei kleinen Nebenfragen
sich behagen,
doch in dem, worauf es ankommt,
werden alle glatt versagen!
Und worauf es ankommt, sieh,
das ist überall und immer
ob dich was gemüthaft zwingt,
ob es in die Seele klingt
und beschwingt,
ob es froh wie blauer Himmel
oder wie ein jäher Blitz,
seis auch nur für Augenblicke,
weckt, bewegt
und höher trägt!
Seele freilich und Gemüt
wenige nur von wenigen habens
und die wenigen vergrabens
meist aus Scheu
vor Witzelei . .
und was wär es auch viel wert!
jeder will ja doch als möglichst
geistreich gelten und gelehrt!
Kuckuck!
Kunstgeziefer
Du gabst dein Bestes . . und sie quacken
hochnäsig laß:
Was soll uns das?!
was sollen derart witzlos schale,
triviale
Alltagsdinge,
platt und leer?!
willst du Dichter sein, so singe
wie der und der!
Warum erregt dich das?! Jedeiner sonnt
sich doch in seinem Horizont
und pafft
nach seiner Pfeife Fassungskraft . .
und jeder Strauch hat sein Geziefer,
das ihn befliegt! . . .
Man lacht und hängt es tiefer!
das genügt!
Kuckuck!
Tandaradei.
und ein kleinez vogellin,
tandaradei!
daz mae wol getriuwe sin!
Walter
Komm, komm!
wir wollen den Kuckuck fragen im Wald, der weiß es . .
und mit den goldenen Ringeln spielen im Farnkraut.
Aus den großen machen wir uns Kronen
und die kleinen, die steck ich dir alle
an die kleinen süßen Finger . .
und dann wollen wir dem Sonnenscheinchen nachgehen,
das dort mit den Rosen kichert . .
es soll uns den Weg zeigen . .
und hinter den Föhren
im roten Heidekraut huscheln wir uns zusammen,
ganz eng und still . .
und lachen die alte Waldfrau aus, die uns suchen will . .
und die blauen Glockenblumen läuten uns zur Hochzeit . .
Niemand weiß es . .
nur der Kuckuck und die blauen Glockenblumen
und die sagens niemand!
Welterkenntnis
Wer sie ernst nimmt, den verhöhnt sie,
wer sich hingibt, den verpönt sie . .
ob aus Laune? ob aus Kniff?
wer ihr ausweicht, den begehrt sie,
wer nichts von ihr will, den ehrt sie . .
ich ward grau, bis ichs begriff!
Kuckuck!
Stufung
Bis Zwanzig und Dreißig die kleinen Mädchen
sehn im Faust nur Faust und Gretchen.
Wer älter und auch für anderes Sinn,
der findet auch allerlei anderes drin.
Und wen sein Handwerk nicht verrostet,
wer weiter will, sich regt und rührt,
dem wird er wie zu einem Wege,
der ihn zu Um- und Ausblick führt.
Und wer durchhielt und Feld um Feld
emporgestiegen seines Lebens
zu freier Höhe, lichterhellt,
für den umspannt er Gott und Welt!
Doch Goethe selbst, in olympischer Ruh
weitet noch weitere Weiten dazu.
Und wer so klar, wie er es war,
dem ist das Dunkelste offenbar.
Kuckuck:
Du aber, der du gaffst und lachst,
sieh zu, was wohl aus dir du machst;
Nicht Kunst allein, auch anderes ist
So wertvoll nur, als du es bist!
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Elfenlied
(Eduard Mörike, 1804 - 1875)
Bei Nacht im Dorf der Wächter rief:
Elfe!
Ein ganz kleines Elfchen im Walde schlief -
Wohl um die Elfe! -
Und meint, es rief ihm aus dem Tal
Mit seinem Namen die Nachtigall,
Oder Silpelit hätt ihn gerufen.
Reibt sich der Elf die Augen aus,
Begibt sich vor sein Schneckenhaus,
Und ist als wie ein trunken Mann,
Sein Schläflein war nicht voll getan,
Und humpelt also tippe tapp
Durchs Haselholz ins Tal hinab,
Schlupft an der Mauer hin so dicht,
Da sitzt der Glühwurm, Licht an Licht.
"Was sind das helle Fensterlein?
Da drin wird eine Hochzeit sein:
Die Kleinen sitzen beim Mahle,
Und treibens im Saale.
Da guck ich wohl ein wenig "nein!"
- Pfui, stößt den Kopf an harten Stein!
Elfe gelt, du hast genug?
Gukuk! Gukuk!
(Das Gedicht entstand 1828, vermutlich in Scheer an der Donau, wo Mörike bei seinem Bruder Karl lebte, der Amtmann in Scheer war).
Am Walde
(Eduard Mörike, 1804 - 1875)
Am Waldsaum kann ich lange Nachmittage,
Dem Kukuk horchend, in dem Grase liegen;
Es scheint das Tal gemächlich einzuwiegen
Im friedevollen Gleichklang seiner Klage.
Da ist mir wohl, und meine schlimme Plage,
Den Fratzen der Gesellschaft mich zu fügen,
Hier wird sie mich doch endlich nicht bekriegen,
Wo ich auf eigene Weise mich behage.
Und wenn die feinen Leute nur erst dächten,
Wie schön Poeten ihre Zeit verschwenden,
Sie würden mich zuletzt noch gar beneiden.
Denn des Sonetts gedrängte Kränze flechten
Sich wie von selber unter meinen Händen,
Indes die Augen in der Ferne schweifen.
(Ein Sonett zu deutsch "Klinggedicht" ist natürlich besonders geeignet, den Kuckucksruf erklingen zu lassen. Das Gedicht ist 1830 entstanden, als Mörike Vikar in Owen war.)
O liebste Kirche
(Eduard Mörike, 1804 - 1875)
O liebste Kirche sondergleichen,
auf deinem Berge ganz allein,
im Wald wo Linden zwischen Eichen
ums Chor den Maienschatten streu’n!
Aus deinem grünen Rasen
steigen die alten Pfeiler prächtig auf.
An Drachen, Greifen, Laubgezweigen reich
bis zum letzten Blumenknauf.
Und Nachtigall und Kuckuck freuen sich
dein - und ihrer Einsamkeit,
sie kommen jährlich und erneuern dir
deine erste Frühlingszeit.
Der Wohllaut deiner Orgeltöne schläft,
ach manch lieben langen Tag.
Bis einmal sich dein Tal das Schöne
Deines Geläutes freuen mag.
Dort, wo aus gelbem Stein gewunden
die Treppe hängt,
ein Blumenkranz,
vertieft sich heut’ in Abendstunden
mein Sinn in ihrer Zierde ganz.
Sieh, ihre leicht geschlungenen Glieder
verklären sich in rotes Gold!
Und horch, die Spindel auf und nieder
geh’n Melodien wunderhold.
Musik der hundertfachen Flöte,
die mit dem letzten Strahl verschwebt, und schweigt,
bis sie die Morgenröte des gleichen Tages
neu belebt.
(1845 bei der Marien-Bergkirche Laudenbach, am Geburtstag des Freundes Wilhelm Hartlaub geschrieben.)
Thomas Mann, Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull, 1954.
Die Kuckuckstelle befindet sich in diesem Roman im 5.Kapitel des dritten Buches. Marquis de Venosta, alias Felix Krull, begegnet auf der Reise nach Lissabon im Speisewagen einem älteren Herrn mit "Sternenaugen", der im Verlauf ihres Gespräches plötzlich sagt: "...übrigens Kuckuck." Den Vogelruf darf man hier als großes Ausrufezeichen verstehen, denn der freundliche Herr ist Paläontologe und wird den lernbegierigen Felix sogleich in die Geheimnisse des Kosmos und des Lebens schlechthin einführen. Der staunende Hochstapler vernimmt so, dass das Werden und Vergehen der Erdenbewohner nach den gleichen Gesetzen erfolgt wie das ewige Auf und Ab der Sterne und Milchstraßen. Felix Krull will seine angesichts dieser erhabenen Weltsicht sehr irdische Lebensweise retten und sagt: "Aber nehmen Sie einen reizenden vollschlanken Frauenarm, wie er uns, wenn wir Glück haben, wohl umschließt, - zum Kuckuck - pardon, ich wollte keinen Missbrauch - aber man sollte nicht denken - " Wieder wird der Kuckuck bemüht. Diesmal wohl auch, um zu zeigen, dass der Hochstapler sicher kein in der Wolle gefärbter Marquis ist. Professor Kuckuck fällt ihm ins Wort und überspielt so den Fauxpas:
"Es scheint mir, lieber Marquis, ein gewisser Extremitätenkult bei Ihnen vorzuliegen (...) Was aber den vollschlanken Frauenarm angeht, so sollte man bei dieser Gliedmaße sich gegenwärtig halten, dass sie nichts anderes ist als der Krallenflügel des Urvogels und Brustflosse des Fisches."
Der Professor vermittelt Felix, dem Vorläufer der Spaßgesellschaft, noch die Lehre, dass Sein nicht Wohlsein ist und dass man bestenfalls den Einklang mit dem raumzeitlichen Sein anstreben könne.
"Zur Allsympathie" wiederholte Kuckuck, indem er sich mit den Händen auf die Tischplatte stützte, um aufzustehen, wobei er mich ansah mit seinen Sternenaugen und mir zunickte.
"Gute Nacht, Marquis de Venosta", sagte er, "Wir sind, wie ich bemerke, die letzten im Speisewagen (...) Schlafen sie wohl! Träumen sie vom Sein und vom Leben! Träumen sie vom Getümmel der Milchstrassen, die, da sie da sind, mit Lust die Last ihres Daseins tragen! Träumen sie von dem vollschlanken Arm mit dem altertümlichen Knochengerüst und von der Blume des Feldes, die im Sonnenäther das Leblose zu spalten und ihrem Lebensleib einzuverwandeln weiß! Und vergessen sie nicht vom Steine zu träumen, vom moosigen Stein, der im Bergbach liegt seit tausend und tausend Jahren, gebadet, gekühlt und überspült von Schaum und Flut! Sehen sie mit Sympathie seinem Dasein zu, das wachste Sein dem tiefst schlummernden, und begrüßen sie ihn in der Schöpfung! Ihm ist wohl, wenn Sein und Wohlsein sich irgend vertragen. Recht Gute Nacht!"
Hans Mayer (Thomas Mann, Suhrkamp 1980, S.447) berichtet über Thomas Mann: "Wer noch eine Lesung dieser Szene durch den Meister hören konnte, wird den Ausdruck nicht vergessen, der diese Worte begleitete. Worauf sich der Redner erhob und für den Applaus bedankte."
Prinz Kuckuck
(Otto Julius Bierbaum)
Leben, Taten, Meinungen und Höllenfahrt eines Wollüstlings
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Der Kuckuck
(Christian Fürchtegott Gellert)
Der Kuckuck sprach mit einem Star,
der aus der Stadt entflohen war.
"Was spricht man", fing er an zu schrein,
"was spricht man in der Stadt von unsern Melodein?
Was spricht man von der Nachtigall?"
"Die ganze Stadt lobt ihre Lieder." -
"Und von der Lerche?" rief er wieder.
"Die halbe Stadt lobt ihrer Stimme Schall."
"Und von der Amsel?" fuhr er fort.
"Auch diese lobt man hier und dort." -
"Ich muß dich doch noch etwas fragen:
Was", rief er, "spricht man denn von mir,"
"Das", sprach der Star, "das weiß ich nicht zu sagen;
denn keine Seele red't von dir." -
"So will ich", fuhr er fort, "mich an dem Undank rächen
und ewig von mir selber sprechen."
Die Nachtigall und der Kuckuck
(Christian Fürchtegott Gellert)
Die Nachtigall sang einst ihr göttliches Gedicht,
Zu sehn, ob es die Menschen fühlten.
Die Knaben, die im Tale spielten,
Die spielten fort und hörten nicht.
Indem ließ sich der Kuckuck lustig hören,
Und er erhielt ein freudig Ach.
Die Knaben lachten laut, und machten ihm zu Ehren
Das schöne Kuckuck zehnmal nach.
"Hörst du?" sprach er zu Philomelen,
"Den Herren fall ich recht ins Ohr.
Ich denk, es wird mir nicht viel fehlen,
Sie ziehn mein Lied dem deinen vor."
Drauf kam Damöt mit seiner Schöne.
Der Kuckuck schrie sein Lied. Sie gingen stolz vorbei.
Nun sang die Meisterin der zauberischen Töne
Vor dem Damöt und seiner Schöne,
In einer sanften Melodei.
Sie fühlten die Gewalt der Lieder.
Damöt steht still, und Phyllis setzt sich nieder,
Und hört ihr ehrerbietig zu.
Ihr zärtlich Blut fängt an zu wallen;
Ihr Auge läßt vergnügte Zähren fallen.
"O", rief die Nachtigall, "da, Schwätzer, lerne du,
Was man erhält, wenn man den Klugen singt.
Der Ausbruch einer stummen Zähre
Bringt Nachtigallen weit mehr Ehre,
Als dir der laute Beifall bringt."
Wolken.Heim. und der Kuckuck
(Elfriede Jelinek)
"Die Nobelpreisträgerin bedient sich des Kuckucks in der ihr eigenen provokanten Originalität. Mit ihrem Text Wolken.Heim., der ganz kuckucksmäßig ein Theaterstück sein soll, aber gar nicht so aussieht, hat es folgende Bewandtnis." (Wolfgang Kunzfeld)
"Der größte Teil von Wolken.Heim. besteht aus Zitaten, schon der Titel ist gleichsam eines. Er spielt auf zwei Komödien des Aristophanes an: "Die Wolken", eine Satire auf die sophistische Philosophie seiner Zeit, die mit "wolkigen" Sprach- und Denkkapriolen alles und jedes zu begründen weiß, und auf die Komödie "Die Vögel", in der zwei athenische Bürger auf der Suche nach einem behaglichen Domizil zu den Vögeln kommen und mit diesen eine Stadt im Luftreich zwischen Himmel und Erde, zwischen Göttern und Menschen gründen, das "Wolkenkuckucksheim", im heutigen Sprachgebrauch Chiffre für Weltflucht und Realitätsverlust. Das mittlere Substantiv ist durch einen Punkt ersetzt. Das Leichte, das Unbeschwerte und Heitere der Komödie, ihre utopische Dimension sind (von der Geschichte) getilgt, der Gesang ist verstummt. Daß der Kuckuck ausgespart und zugleich durch den Punkt noch präsent bleibt, ist allerdings auch anders interpretierbar. Der Kuckuck ist ein heimatloser Brutparasit, der seine Eier in fremde Nester legt, wo die heranwachsenden Jungvögel ihre Stiefgeschwister erbarmungslos aus dem Nest drängen, und der Titel wird so lesbar als «Deutschland im Bild des Kuckuckseis, des Monstrums, der Punkts, an den man nicht rühren darf und doch rühren muss»." (Evelyne Polt-Heinzl im Nachwort zur Reclamausgabe von Elfriede Jelineks Wolken.Heim., Stuttgart 2000)
Kuckuck
(Matthias Claudius)
Wir Vögel singen nicht egal;
Der singet laut, der andre leise,
Kauz nicht wie ich, ich nicht wie Nachtigall,
Ein jeder hat so seine Weise.
Kuckuck am Johannistage
an seine Kollegen
(Matthias Claudius)
Man rächt sich an dem Undank gern;
Doch hab ich mich genug gerochen,
Und mich von mir ganz sattgesprochen.
Ich hör nun auf, Ihr Herr'n!
Dahinten in der Heide: Der Kuckuck
(Hermann Löns)
Ausführlicher Text bitte hier klicken.
Kuckuck Kuckuck rufts aus dem Wald
(August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)
Kuckuck, kuckuck ruft aus dem Wald.
Lasset uns singen, tanzen und springen.
Frühling, Frühling wird es nun bald.
Kuckuck, Kuckuck lässt nicht sein schrei'n:
Komm in die Felder, Wiesen und Wälder.
Frühling, Frühling, stelle dich ein.
Kuckuck, Kuckuck, trefflicher Held.
Was du gesungen, ist dir gelungen.
Winter, Winter räumet das Feld.
Der Winter ist vorüber
(ein Volkslied aus der Schweiz)
Ausführlicher Text bitte hier klicken.
Der Kuckuck und der Esel
(August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)
Der Kuckuck und der Esel,
Die hatten großen Streit,
|: Wer wohl am besten sänge :|
|: Zur schönen Maienzeit :|
Der Kuckuck sprach: "Das kann ich!"
Und hub gleich an zu schrei'n.
|: Ich aber kann es besser! :|
|: Fiel gleich der Esel ein. :|
Das klang so schön und lieblich,
So schön von fern und nah;
|: Sie sangen alle beide :|
|: Kuckuck, Kuckuck, i-a! :|
|